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Medic

Verletzungskontrolle und Ausdauer — die Klasse, die Permadeath verhindert

Taktische Übersicht

S-STUFE
  • Rolle: Trupp-Ausdauer / Heilung / Buffs
  • Passiv: Offizielle Rolle: stark in Heilung und der Verhinderung von Verletzungen; kann Kameraden körperlich und psychisch stärken.
  • Fähigkeit 1: Heilung und Verhinderung von Verletzungen
  • Fähigkeit 2: Wertverbesserungen für Kameraden
  • Freischaltung: Im Den auf dem Ring von Kafrene verfügbar.
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Synergie: Stärkt jede aggressive Klasse; mit Gunslinger bildet sie die klassische AP- und Vorteilsbatterie.

Die Klasse, die bestimmt, wie hart die Kampagne bleibt

In Star Wars Zero Company ist Permadeath standardmäßig aktiv. Auf normalem Schwierigkeitsgrad töten drei gestapelte Verletzungen einen Operator endgültig, und jede unterwegs kassierte Verletzung verschlechtert zusätzlich den nächsten Einsatz. Genau dafür existiert der Medic: Seine offizielle Rolle ist Heilung und die Verhinderung von Verletzungen, dazu körperliche und psychische Stärkung der Kameraden.

Deshalb taucht die Klasse in fast jeder empfohlenen Aufstellung auf, auch in rein offensiven. Sie ist kein Support im passiven Sinn — sie kontrolliert die teuerste Variable des Spiels: die Operatoren, die nie zurückkommen.

Wie man die Ausdauerrolle spielt

  1. Vor der Krise heilen, nicht währenddessen. Wer wartet, bis ein Operator am Limit steht, verbrennt die Aktionspunkte des Medic in einer Panikrunde, in der der Trupp keinen Boden gutmacht.
  2. Das Buff-Ziel nach Karte wählen, nicht nach Gewohnheit. Körperliche Verbesserungen zahlen sich bei Einheiten aus, die ohnehin jede Runde Schaden machen, etwa Gunslinger oder Sharpshooter.
  3. Den psychischen Zustand mitverfolgen. Kampftrauma wird in der Krankenstation behandelt, die Einsatzleistung hängt aber davon ab, den Trupp betriebsbereit zu halten.
  4. Zweite Linie statt absolutes Heck. Der nutzbare Heilradius des Medic bestimmt, wo sich der Rest des Trupps aufhalten darf.

Verletzungen, Krankenstation und Kampagnenökonomie

Zwischen den Missionen behandelt die Krankenstation Verletzungen und löst Kampftrauma. Das macht den Medic ebenso zu einer wirtschaftlichen wie taktischen Investition: Jede verhinderte Verletzung ist Genesungszeit, die in der nächsten Mission nicht fehlt, und jeder durch Permadeath verlorene Operator ist ein neu aufzubauender Kader.

Die Kaderkapazität beginnt klein und wächst über Den-Verbesserungen, Story-Fortschritt und feste Beitritte auf 20 Operatoren. Die Spieldatenbank listet alle sieben Einrichtungen und ihre Funktion.

Dual-Class-Kombinationen

Der Medic ist eine Standardspezialisierung, im Personal umschaltbar und per Dual-Class mit einer zweiten Disziplin kombinierbar:

  • Medic + Gunslinger: die klassische Ausdauerbatterie — der Gunslinger erzeugt Vorteil, der Medic hält den Trupp mit Kampf-Stims einsatzbereit.
  • Medic + Assault: mehr Präsenz an der Front ohne Verzicht auf Heilung.
  • Medic + Scout: hohe Mobilität, um den verletzten Operator auf der anderen Kartenseite zu erreichen, bevor eine weitere Verletzung dazukommt.

Wann er nicht mitkommt

  • Sehr kurze Infiltrationsmissionen, in denen Entdeckung bestraft wird und der eingehende Schaden kontrolliert ist.
  • Missionen, die in einem einzigen Alpha-Schlag entschieden werden und keinen Raum zum Heilen lassen.
  • Wenn der Trupp bereits zwei Ausdauereinheiten stellt — ein dritter Supportplatz lässt den Gesamtschaden zu niedrig, um Gefechte zu beenden.

Häufige Fehler

  • Den Medic als Schützen einsetzen. Seine Supportfähigkeiten sind seine wertvollste Ressource und feuern einmal pro Runde.
  • Verletzungen nach der Rückkehr ins Den nicht prüfen. Eine unbehandelte Verletzung ist ein hohes Risiko, den Operator im nächsten Einsatz zu verlieren.
  • Prävention ignorieren. Die halbe Arbeit der Klasse besteht darin, dass Verletzungen gar nicht entstehen — das heißt, die Positionierung vor dem Schusswechsel zu entscheiden.

Synergetische Spezialisierungen